Am Kreishaus-Neubau in Pinneberg wird festgahalten

„Auf Grundlage der uns bislang zur Verfügung stehenden Rahmendaten des Angebots der Firma EMV zur Vermietung des Talkline-Gebäudes an die Kreisverwaltung wird die CDU-Kreistagsfraktion an den bestehenden Verträgen zum Bau des neuen Kreishauses am Pinneberger Bahnhof festhalten“, so die Vorsitzende der CDU-Kreistagsfraktion, Heike Beukelmann.

Das am Pinneberger Bahnhof geplante Gebäude ist auf die Bedürfnisse einer modernen, bürgerfreundlichen und serviceorientierten Verwaltung ausgelegt. Im Gegensatz dazu müsse das bestehende Gebäude in Elmshorn erst erheblich umgebaut werden, um geeignete Büroflächen herzustellen. „Die potentiellen Einsparungen stehen einem erheblichen vergaberechtlichen Risiko gegenüber. Sofern der Kreis mit seinen sehr konkreten Ansprüchen an das Gebäude die Rolle eines Bauherrn einnimmt, sind vergaberechtliche Maßstäbe anzuwenden. Dann ist der gesamte Prozess am Ende und ein neues Ausschreibungsverfahren wäre unumgänglich. Die Kosten dieses Risikos sind derzeit kaum abzuschätzen“, so Beukelmann.

Für das bislang geplante Gebäude sprächen aus Sicht der CDU auch im direkten Vergleich noch weitere Faktoren, so unter anderem der zentrale Standort im Kreis und die deutlich bessere Erreichbarkeit durch den öffentlichen Nahverkehr. Ferner könnten in dem Pinneberger Gebäude Flächen bereits fünf Jahre nach Mietbeginn abvermietet werden, in Elmshorn erst nach zehn Jahren. Durch die Anpassung der räumlichen Gestaltung an die Arbeitsprozesse von Verwaltungsabläufen können die gleichen Aufgaben mit weniger Personal erfüllt werden. „Die höhere Flexibilität spricht klar für das bislang geplante Kreishaus“, so Beukelmann. Auch im Hinblick auf mögliche Kreisfusionen oder Verwaltungskooperationen in einzelnen Bereichen sei ein Höchstmaß an Flexibilität erforderlich, indem Räume einfach und schnell abvermietet werden können, wie es beim Angebot der Firma Impala der Fall ist.

Mark Blue, stv. Pressesprecher
7. Mai 2009