CDU: Standort Kreisfeuerwehr langfristig sichern
Bei den Sanierungsplänen der Kreisfeuerwehrzentrale muss es oberste Prämisse sein, den aktuellen Standort in Tornesch-Ahrenlohe auf Dauer zu erhalten. Das ergab sich bei einem Gespräch der CDU-Kreistagsabgeordneten Hans Andresen, Gerd Meske und Christoph Zinger mit dem Kreiswehrführer Bernd Affeldt und Stefan Mohr, Mitglied des Kreisfeuerwehrvorstandes.
Trotz der angespannten Haushaltsituation des Kreises Pinneberg muss für die Zentrale der Feuerwehr eine vernünftige und nachhaltige Lösung gefunden werden. Dabei steht für die CDU die Standortsicherung an erster Stelle. Zurzeit befindet sich die Kreisfeuerwehrzentrale in Tornesch-Ahrenlohe und damit im Mittelpunkt des Kreisgebietes. „Bei der Feuerwehr handelt es sich um eine ehrenamtliche Tätigkeit. Es kann keinem freiwilligen Brandschützer zugemutet werden, für Übungsabende unnötig weite Wegstrecken in Kauf nehmen zu müssen“, so Christoph Zinger, der selbst aktives Mitglied der freiwilligen Feuerwehr ist. Daher muss sich die Planung am bestehenden Standort orientieren. Dafür spricht auch, dass den Rettern in Ahrenlohe bereits sehr gute Ausbildungsmöglichkeiten zur Verfügung stehen, die bei einer Umsiedelung nur mit immens hohen Kosten wieder herzustellen sind, wie zum Beispiel das Atemschutzübungshaus.
Eine solche Möglichkeit bietet sich auf dem Gelände der GAB, direkt neben der Feuerwehrzentrale. Dort könnten zusätzliche Gebäude für die Feuerwehr entstehen. Eines darf man bei der politischen Debatte nicht aus den Augen lassen. Die Feuerwehr gewährleistet den Brandschutz für den gesamten Kreis Pinneberg. „Es geht um die Sicherheit der Einwohnerinnen und Einwohner, aber auch um die der Feuerwehrleute“, so der sicherheitspolitische Sprecher der CDU-Kreistagsfraktion Hans Andresen. „Durch stetig wachsende Anforderungen muss ein reibungsloser Ablauf von Schulungen und technischen Wartungen sichergestellt werden“, so Andresen weiter.
Kai Feuerschütz
Pressesprecher der CDU-Kreistagsfraktion Pinneberg
30.12.2008