K22 - alles läuft nach Plan
„In den vergangenen Tagen gingen zum Thema K22 leider viele Vermutungen, Wünsche und Falschformulierungen durch die Kreispresse“, so der Verkehrsausschussvorsitzende des Kreises Pinneberg Kai Feuerschütz (CDU).
Tatsächlich wurden in der vergangenen Ausschusssitzung allein von CDU und FDP die notwendigen Mittel für einen Ausbau nach Plan beschlossen. SPD und Grüne verweigerten die Bereitstellung von Ausbaumitteln im Doppelhaushalt 2011/2012.
Feuerschütz weiter: „Der von den Bürgermeistern Krügel und Hansen geforderte zeitgleiche Ausbau der K22-Bauabschnitte 2 (Wischmöhlenweg) und 3 (Bahnquerung/Tunnel) wäre aus CDU-Sicht zwar wünschenswert, war aber erstens niemals geplant und wäre zweitens auch fachlich gar nicht realisierbar“.
Hintergrund: Der gültige Zeit- und Finanzplan sieht einen Ausbau des dritten Abschnitts erst von 2014 bis 2016 vor. Auf Basis dieses Plans wurde bisher mit der Bahn AG verhandelt. Ein früherer Baubeginn wäre alleine aus bei der Bahn liegenden Gründen nicht möglich, denn auch die Bahn muss für diesen Abschnitt u.a. die Finanzierung sicherstellen. Außerdem müssen vorab noch eine Weiche verlegt werden und Sperrpausen beantragt werden. In diesen Sperrpausen findet für den Ausbau kein Bahnverkehr statt. Sperrpausen sind immer zwei Jahre im Voraus zu beantragen.
„Etwas wünschen darf sich bekanntlich jeder“, so der Ausschussvorsitzende auf die Pressemitteilung von Bürgermeisterin Hansen. Er bedauere aber, dass die Planung von Andrea Hansen als „Eiertanz“ und „Stückwerk“ bezeichnet werde. „Frau Hansen redet von einer Allianz der Vernunft. Vernünftig wäre schon einmal gewesen, die Bürgermeisterin hätte sich vorher vom Fachdienst Straßenbau oder von mir die notwendigen Informationen geben lassen. Wir hätten gerne geholfen!“, so Feuerschütz.
01.03.2011
Kai Feuerschütz
Vorsitzender des Ausschusses für Wirtschaft, Regionalmanagement und Verkehr des Kreises Pinneberg
Stv. Pressesprecher der CDU Kreistagsfraktion